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„Kleine Wunder um Mitternacht“, besprochen von Theodor Lindner

Drei Einbrecher, auf der Flucht vor der Polizei, entschließen sich dazu, die Nacht in einem leerstehenden Gemischtwarenladen zu verbringen. Sie sind davon überzeugt, dort gut versteckt zu sein – denn wer würde ausgerechnet dort nach ihnen suchen, vor allem so nah am Ort ihres letzten Einbruchs?

Zunächst passiert wie vorhergesehen nichts, doch dann flattert plötzlich ein Brief durch den Türschlitz. Dieser Brief stammt von einer jungen Frau, die den mittlerweile verstorbenen Inhaber um Rat in ihrer aktuellen Lebenssituation bittet. Nach einigen Überlegungen rekonstruieren die Männer zwei Dinge:

Erstens hat der Inhaber zu Lebzeiten tatsächlich Anfragen dieser Art bearbeitet. Und zweitens stammt der Brief in ihren Händen von einer Olympiasportlerin von vor über 30 Jahren.

Aus purer Langeweile antworten sie der Frau (wobei sie nicht sonderlich darauf achten, wie ein älterer Herr zu klingen). Im Laufe der Nacht antworten sie nicht nur ihr, sondern auch ein paar anderen Ratsuchenden mehrmals und beeinflussen damit die Leben absolut Fremder.

„Kleine Wunder um Mitternacht“ ist ein Roman, der so clever konstruiert ist, wie man es von einem Autor, der eigentlich Krimis schreibt, erwarten würde. Es ist ein Wohlfühlbuch für die kalten Monate, das eines meiner liebsten Themen aufgreift: Die unsichtbaren und verworrenen Verbindungen zwischen Menschen, die sich niemals begegnen werden.

Roman
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783809027102
20,00 €inkl. MwSt.

Bei Bestellung bis 17 Uhr ist der Titel am nächsten Tag abholbereit.

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Kategorie: Belletristik

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