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„Kochen am offenen Herzen“, besprochen von Sonja Körner

Max Strohe ist Sternekoch in Berlin und vor zwei Jahren wurde ihm wegen seiner Aktion „Kochen für Helden“ während des Lockdowns das Bundesverdienstkreuz verliehen. Er führt das Restaurant Tulus Lotrek in Kreuzberg, auf dessen Karte momentan „juvenilferkel & boudin senfsauce & sauerkrautrahm“ oder „velouté von der artischocke zitronenschale & absinth brioche mit lavendelsirup gebacken gesalzene butter“ stehen, jeweils als Teil eines Menüs für 195 Euro (gefiltertes Wasser inbegriffen).

Bis es aber so weit war, dass er dort jetzt mit Nirvana T-Shirt statt Kochkittel in der Küche steht, war es ein langer Weg. An der Schule gescheitert beschließt Max Strohe, es mit einer Ausbildung zum Koch zu versuchen. Auch weil sein Vater, den er erst spät kennenlernt, ihn in gehobene Restaurants schleppt und ihm zeigt, wie lecker Austern und gratinierter Hummer schmecken. Seine erste Stelle bricht er aber ab, beziehungsweise lässt sich feuern. Die Kündigungsgründe sind Zuspätkommen, ungepflegtes Äußeres und Leistungsverweigerung. Seine Zeit verbringt er damals hauptsächlich mit Drogen, in Clubs und im Bett. Sex and drugs and techno. Doch irgendwann merkt er, dass er in seinem Job richtig gut sein kann und er findet das richtige Umfeld für sich. Und dann kann er auch noch ein richtig gutes Buch schreiben!

Ein Buch für junge Menschen, die noch etwas auf der Suche sind und vor allem auch für Eltern, bei deren Kindern es gerade nicht so läuft. Das wird wieder. Irgendwann.

Lehr- und Wanderjahre
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783608501735
22,00 €inkl. MwSt.

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Kategorie: Sachbuch

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