Ab dem 01. Dezember findet unser Adventsrätsel für Kinder statt!

Dieses Jahr mit einer kleinen Besonderheit: Alle Rätselfragen und Lösungen sind in unserem Kinderschaufenster zu finden und können uns durchs Abholfenster zugeflüstert werden.

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Buchtipps

Wenn man Stotterer ist und kaum fünf Worte heraus bekommt, ohne zu stocken, ist es wohl nicht verwunderlich, wenn man generell eher auf das geschriebene Wort setzt. Und wenn man dann auch noch seine Kindheit und Jugend in einer Sekte verbringt, die das eigene schlaue Köpfchen recht bald durchschaut, dann ist eine interessante Charakterentwickling vorprogrammiert.

Den Namen Alfred Russel Wallace kennt praktisch niemand. So ist es nicht verwunderlich, dass der Museumswächter Albrecht Bromberg absolut fasziniert ist, als er wortwörtlich über diesen Mann und seine Hinterlassenschaft stolpert. In etwa zeitgleich mit Darwin entwickelte Wallace die Evolutionstheorie, veröffentlichte diese aus scheinbar unerklärlichen Gründen jedoch nie. Bromberg beginnt zu forschen – und wünscht sich immer mehr, diese Ungerechtigkeit auszumerzen.

Dies ist der 3. Roman des Schweizers Joel Dicker. Wie auch schon die beiden vorangegangen Romane, wurde „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ in Frankreich zum Bestseller. Fast 700 Seiten hat dieses Buch, das ist viel. Aber in diesem Buch passiert so Vieles, es gibt so viele Wendungen, dass es keine Seite zu viel ist.

Frankfurt/ Bornheim, Anfang der 60 er Jahre. Hier lebt ein echtes deutsches Fräulein, Eva Bruhns bei ihren Eltern, die eine Gastwirtschaft, das „Deutsche Haus“ betreiben. Eva ist in einer Beziehung mit Jürgen. Wenn alles gut geht, und Jürgen endlich bei ihren Eltern um ihre Hand anhält, wir Eva schon bald nach oben heiraten. Ein spießiges, ruhiges und glückliches Leben. Doch plötzlich wird Eva, die Dolmetscherin ist, an einem Wochenende zu Gericht gebeten, um für einen ausgefallenen Kollegen zu übersetzen.

Kopenhagen im Januar. Klirrende Kälte. Die Fashion week wird eröffnet und alles was Rang und Namen hat feiert mit und trinkt sich in den prunkvollen Sälen des Geologische Museums warm. Bis draußen im Schnee der Designer Barthody unter den Augen einer afrikanischen Prostituierten unter Qualen zusammenbricht.  Mit einem Drink vergiftet, der mit Rohrreiniger versetzt worden ist, stirbt er einen einsamen und qualvollen Tod. Und das ist erst der Anfang einer bizzaren Mordserie.

Millie ist sieben Jahre alt, als sie ihr erstes totes Ding findet. Mit kindlicher Entschlossenheit beginnt sie, über jedes noch so kleine tote Wesen in ihrer Umgebung Buch zu führen. Sie ist keineswegs darauf vorbereitet, dass sie schon bald ihren eigenen Vater in das Buch der toten Dinge eintragen muss. Und auch dass ihre Mutter sie nur kurz darauf in einem Kaufhaus zurücklässt, hätte sie nie erwartet. Doch zum Glück trifft sie dort Karl. Karl ist 87 und aus dem Altenheim ausgebrochen, denn über die Notwendigkeit der Pflege sind er und sein Sohn sich uneinig.

Mittlerweile haben Studien ergeben, dass das Gehirn eines Menschen bis zu elf Minuten nach dem Tod noch immer arbeiten kann. Sie kennen den Satz "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei", und Leila passiert etwas ganz Ähnliches.

"Was für ein Zufall!" sind Worte, die wohl jeder oft genug hört oder sogar selbst sagt. Doch was wäre, wenn nicht jeder Zufall auch wirklich das wäre? An genau diesem Punkt setzt Yoav Blum an. Guy, Emily und Eric sind Mitarbeiter einer streng geheimen Organisation, die speziell dafür ausgebildet wurden, Zufälle zu stiften. Ihre Aufgaben reichen vom Denkanstoß für potentielle Dichter bis hin zum Zusammenführen von Paaren, indem sie die Gegebenheiten und Muster des Alltags auf subtile Weise manipulieren – sodass die Ereignisse schier wie Zufälle wirken.

In diesem Jahr feiern wir mit vielen Veranstaltungen, Büchern und Bildbänden ein Jubiläum. 100 Jahre Bauhaus. Da kommt dieses Buch wie gerufen. „Wenn Martha tanzt“. Martha wird im Jahr 1900 als Tochter eines Kapellmeisters in einem kleinen Dorf in Pommern geboren. Martha ist schon als Kind besonders, sie sieht Töne als geometrische Formen. Als Kreise, Quadrate und Rechtecke. Bereits mit 19 Jahren verlässt sie das Elternhaus und geht, ein gewagter Schritt, ans Bauhaus nach Weimar und wird Schülerin von Walter Gropius.

Dieses Buch ist absolut raffiniert konstruiert und versteht es, einen sofort und anhaltend in den Bann zu ziehen. Zwei Schwestern wachsen in der DDR der 60er Jahre auf. Und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Charlotte, die Ältere,  brennt für den Sozialismus, so wie ihr Vater Johannes. Marlene, die Jüngere und künstlerisch Begabte, hinterfragt das System schnell sehr kritisch  und eckt überall an.

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