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Buchtipps - Jugendbuch

Staat X ist ein Schulprojekt, das sicherlich vielen Schülern gefallen würde. Eine Woche in der Schule leben, ohne Unterricht und ohne Lehrer. Staat X ist – wie gesagt - ein Schulprojekt und für  eine Woche wird die Schule zu einem eigenen Staat. Mit eigener Währung, Regierung, Polizei und allem, das dazu gehört.

Shayan ist 18, kommt aus dem Iran, und hat einen Mann erschossen. Das glaubt zumindest die Polizei. Da auch noch ein Abschiebebescheid in seinem Spind liegt, rennt er weg und befindet sich kurz darauf auf einer schrägen Reise quer durch Deutschland und muss sich auch noch um den kleinen Davy kümmern, der aus dem Kinderheim abgehauen ist.

Das gibt es ja häufiger, dass Bücher von zwei Autoren geschrieben werden, aber meistens arbeiten sie dann gemeinsam an einem Text. In diesem Buch ist das anders: Rainer Wekwerth, der die spannende Serie „Das Labyrinth“ geschrieben hat, schrieb einen Strang der Geschichte, und Thariot, der eigentlich Science Fiction Bücher für Erwachsene schreibt,  den anderen. Und das funktioniert wirklich gut.   2018

Nele ist 17 und und hat ein großes Problem. Und zwar wortwörtlich. Sie ist 1,90 m groß und überragt damit nicht nur die anderen Mädchen, sondern auch fast alle Jungs an ihrer Schule. Viel lieber wäre sie dreißig Zentimeter kleiner und würde nicht immer so herausstechen. Nele ist nicht wirklich beliebt, nur ihr kiffender Nachbar Tom ist ihr bester Freund. Allerdings macht er ihr Leben auch nicht immer einfacher. Genauso wenig wir ihre pubertierende Schwester Lea.  

Merit wohnt wohl im seltsamsten Haus, in dem je eine Figur aus einem Jugendbuch gelebt hat. Zusammen mit ihrem Bruder, ihrer Schwester, ihrem Vater, dessen neuer Frau, ihrem kleinen Halbbruder und ihrer psychisch kranken Mutter, die ihre Wohnung im Kellergeschoss nie verlässt, wohnt sie in einer Kirche. Obwohl ihr Vater überzeugter Atheist ist.

Ein ganz tolles Buch für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren. Aber durchaus auch für Ältere. Dieses Buch kann man gut auch mit 15 noch lesen. Das Buch spielt in Russland, während des 2. Weltkriegs. In Leningrad, heute heisst die Stadt St. Petersburg. Die Stadt droht von den Feinden umzingelt zu werden, darum werden alle Kinder evakuiert. So auch die Zwillinge Viktor und Nadja. Sie waren noch nie voneinander getrennt und die Mutter schärf ihnen ein: „Ihr dürft euch nicht verlieren.“ Aber schon bei der Abreise, im überfüllten Bahnhof, werden sie getrennt.

Ein Buch für Mädchen ab 14 Jahren Alvie ist Waise. Sie wird bald volljährig und hat einen Vormund. Alvie arbeitet in einem Zoo als Tierpflegerin, sie hat ihr Auskommen, kommt über die Runden und hat ihre eigene Wohnung. Aber sie hat autistische Züge. Kann Berührungen nicht ertragen, hat keine Freunde. Andere Mensche zu verstehen, ist für sie eine echte Herausforderung. Ihr Vormund verlangt, dass sie, bevor sie vor ihrer Volljährigkeit, die eigene Vormundschaft bekommt,  soziale Kontakte nachweisen kann.

„Hazel Wood“ ist eine absolut märchenhafte Geschichte für Mädchen ab 14 Jahren. Alice lebt mit ihrer Mutter Ella in Amerika und seit sie denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Jedes mal, wenn wieder ein Unheil eintrifft, packen die beiden ihre Sachen, setzten sich in ihr altes, nach Pommes und abgestandem Kaffee riechendes Auto und wechseln den Wohnort. So haben sie gefühlt schon mehrfach das Land durchquert. Alice ahnt, dass ein Zauber und ein Fluch auf ihnen lastet.

Der junge Afroamerikaner Justyce wird bald seine Schulzeit beenden. Sein Ziel ist es, in Yale, einer der besten Universitäten der USA zu studieren. Obwohl seine Mutter als Schwarze eigentlich absolut nichts mit Weissen zu tun haben will, hat sie ihn auf eine angesehene Schule geschickt. Dort ist er einer von wenigen Schwarzen. Mit Diskriminierung hat Justyce bisher noch nicht viele Erfahrungen gemacht. Das soll sich ändern.

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